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Anwendung
Präzisions-Gewinde-Gutlehrring (Tol. 6e) - M 6 x 1.0 | VÖLKEL

Präzisions-Gewinde-Gutlehrring (Tol. 6e) - M 6 x 1.0

Mit dem Prüfmittel kontrollierst Du Gewinde nach dem Grenzlehrenprinzip und triffst eine eindeutige Entscheidung für die Weiterverarbeitung. Als Lehrring prüfst Du damit Außengewinde und erhältst eine klare Funktionsaussage für die Montage.

Für dokumentierte Prüfabläufe lässt sich die Anwendung gut standardisieren, weil die Beurteilung über das Einschraubverhalten erfolgt. So kannst Du Prüfmittel und Prüfplan sauber aufeinander abstimmen, ohne unnötige Schleifen im Ablauf.

Anwendung

  • Zur Stichprobenprüfung bei Serienfertigung, damit du Abweichungen früh entdeckst und Prozessdrift begrenzt.
  • Bei auffälligen Montagekräften, um Ursachen zwischen Gewindegeometrie, Verschmutzung und Handhabung schneller einzugrenzen.
  • Als Referenz im Abgleich mit Messprotokollen, um eine funktionale Aussage zusätzlich zur Maßaufnahme zu erhalten.
  • Für Prüfplätze mit wechselnden Bedienern, weil die Prüfung mit Lehrring eine klare Handlungslogik vorgibt und Bedienfehler reduziert.

Hinweis: Für dokumentierte QS-Anforderungen kann eine zusätzliche Kalibrier-/Werksprüfbescheinigung sinnvoll sein (abhängig von deinem Prüfplan).

Vorteile

  • Klare GO/NOGO-Entscheidung über das Einschraubverhalten, gut für standardisierte Prüfabläufe.
  • Einfache Integration in QS-Dokumentation, weil das Prüfergebnis eindeutig protokollierbar ist.
  • Robuste Auslegung als Prüfmittel, unempfindlich gegenüber üblichen Werkstattbedingungen.
  • Definierte Grenzmaße gemäß Gewindenorm, damit die Passung im Gewinde zuverlässig bewertet wird.
  • Geringer Schulungsaufwand, weil die Prüfung über eine klare Handlung und Bewertung erfolgt.
  • Pflegeleicht bei sachgemäßer Reinigung und Lagerung, unterstützt eine stabile Standzeit.
  • Schnelle Handprüfung ohne Messaufbau, geeignet für kurze Taktzeiten in der Fertigung.
  • Gute Wiederholbarkeit bei gleicher Handhabung, unterstützt Prozesssicherheit in der Serie.
Nachteile
  • Für sehr weiche oder empfindliche Oberflächen kann die Prüfung ungeeignet sein, wenn sich die Oberfläche durch Kontakt beeinflussen lässt.
  • Für Ursachenanalysen brauchst Du zusätzliche Messmittel, weil die Lehre nur Gutteil oder Ausschuss trennt.

Schritt für Schritt

  1. Lege Prüfling und Lehre zur Temperatur angleichen (20 °C) zusammen, damit thermische Einflüsse reduziert werden.
  2. Kontrolliere, dass keine Fremdpartikel im Gewinde sitzen und dass die Lehre sauber ist, bevor du prüfst.
  3. Achte beim Ansetzen auf eine saubere Führung, damit du kein falsches Widerstandsgefühl erzeugst.
  4. Nutze die Gut-Lehre für GO und achte auf ein Aufschrauben ohne großen Widerstand.
  5. Prüfe NOGO mit einer passenden Ausschuss-Lehre und akzeptiere nur ein Ansetzen bis zu zwei Gewindegänge, sonst ist das Gewinde NIO (Nicht in Ordnung).

Lieferumfang

  • 1x Präzisions-Gewinde-Gutlehrring (Tol. 6e) - M 6 x 1.0

Technische Merkmale

  • Abmessung: M 6 x 1.0
  • Lehrenart: außen, GO
  • Gewinderichtung: Rechtsgang
  • Gewindenorm: Metrisches ISO-Gewinde (M)
  • Toleranzklasse: 6e
  • Kalibrierung: Optional; Kalibrierung wird auf einem IAC_Gewindescanner durchgeführt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wofür setzt man einen Lehrring typischerweise ein?
Er dient der schnellen Funktionsprüfung am Außengewinde, damit du die Freigabe im Prüfplan reproduzierbar absichern kannst.
Eignet sich die Lehre für Teile nach Beschichtung oder Nacharbeit?
Bei veränderten Oberflächen gilt das Go/No-Go-Prinzip weiterhin; wichtig sind saubere Gewinde und eine reproduzierbare Prüfroutine.
Was bedeutet das Ergebnis der NOGO-Prüfung in der Praxis?
Die Ausschuss-Lehre darf nur bis zu zwei Gewindegänge ansetzen; greift sie weiter, gilt das Gewinde als Ausschuss und muss gesperrt oder nachgearbeitet werden.
Wie setze ich die Lehre richtig an?
Setze die Lehre gerade an und arbeite mit gleichmäßigem Handdruck, damit du kein falsches Widerstandsgefühl erzeugst.
Welche Aussage liefern GO und NOGO jeweils?
GO bestätigt die Montagefähigkeit, während NOGO eine Übermaß- oder Formabweichung aufdecken soll.
Wie lagere ich die Lehre im Betrieb am besten?
Schütze die Prüfflächen, halte die Lehre trocken und lagere sie in einer passenden Hülle, damit die Standzeit erhalten bleibt.
Welche Rolle spielt 20 Grad bei der Gewindeprüfung?
Üblich ist 20 °C als Referenz, damit sich Temperaturunterschiede nicht als scheinbare Maßabweichung im Prüfergebnis zeigen.
Wo finde ich weiterführende Informationen zu Normen und Lehrenarten?
Im Katalog findest du Übersichten zu Lehrenarten, Normbezug und Anwendungshinweisen. VG 23 Katalog als PDF

Du brauchst Unterstützung bei Auswahl oder Anwendung?
Nutze das Kontaktformular.

Zusatzinformationen
Gewindeart metrisches ISO-Gewinde
Toleranz 6e
Nennmaß M 6 x 1.0
EAN 4022835174387
Artikelnummer 17438
Präzisions-Gewinde-Gutlehrring (Tol. 6e) - M 6 x 1.0 | VÖLKEL

Präzisions-Gewinde-Gutlehrring (Tol. 6e) - M 6 x 1.0

Mit dem Prüfmittel kontrollierst Du Gewinde nach dem Grenzlehrenprinzip und triffst eine eindeutige Entscheidung für die Weiterverarbeitung. Als Lehrring prüfst Du damit Außengewinde und erhältst eine klare Funktionsaussage für die Montage.

Für dokumentierte Prüfabläufe lässt sich die Anwendung gut standardisieren, weil die Beurteilung über das Einschraubverhalten erfolgt. So kannst Du Prüfmittel und Prüfplan sauber aufeinander abstimmen, ohne unnötige Schleifen im Ablauf.

Anwendung

  • Zur Stichprobenprüfung bei Serienfertigung, damit du Abweichungen früh entdeckst und Prozessdrift begrenzt.
  • Bei auffälligen Montagekräften, um Ursachen zwischen Gewindegeometrie, Verschmutzung und Handhabung schneller einzugrenzen.
  • Als Referenz im Abgleich mit Messprotokollen, um eine funktionale Aussage zusätzlich zur Maßaufnahme zu erhalten.
  • Für Prüfplätze mit wechselnden Bedienern, weil die Prüfung mit Lehrring eine klare Handlungslogik vorgibt und Bedienfehler reduziert.

Hinweis: Für dokumentierte QS-Anforderungen kann eine zusätzliche Kalibrier-/Werksprüfbescheinigung sinnvoll sein (abhängig von deinem Prüfplan).

Vorteile

  • Klare GO/NOGO-Entscheidung über das Einschraubverhalten, gut für standardisierte Prüfabläufe.
  • Einfache Integration in QS-Dokumentation, weil das Prüfergebnis eindeutig protokollierbar ist.
  • Robuste Auslegung als Prüfmittel, unempfindlich gegenüber üblichen Werkstattbedingungen.
  • Definierte Grenzmaße gemäß Gewindenorm, damit die Passung im Gewinde zuverlässig bewertet wird.
  • Geringer Schulungsaufwand, weil die Prüfung über eine klare Handlung und Bewertung erfolgt.
  • Pflegeleicht bei sachgemäßer Reinigung und Lagerung, unterstützt eine stabile Standzeit.
  • Schnelle Handprüfung ohne Messaufbau, geeignet für kurze Taktzeiten in der Fertigung.
  • Gute Wiederholbarkeit bei gleicher Handhabung, unterstützt Prozesssicherheit in der Serie.
Nachteile
  • Für sehr weiche oder empfindliche Oberflächen kann die Prüfung ungeeignet sein, wenn sich die Oberfläche durch Kontakt beeinflussen lässt.
  • Für Ursachenanalysen brauchst Du zusätzliche Messmittel, weil die Lehre nur Gutteil oder Ausschuss trennt.

Schritt für Schritt

  1. Lege Prüfling und Lehre zur Temperatur angleichen (20 °C) zusammen, damit thermische Einflüsse reduziert werden.
  2. Kontrolliere, dass keine Fremdpartikel im Gewinde sitzen und dass die Lehre sauber ist, bevor du prüfst.
  3. Achte beim Ansetzen auf eine saubere Führung, damit du kein falsches Widerstandsgefühl erzeugst.
  4. Nutze die Gut-Lehre für GO und achte auf ein Aufschrauben ohne großen Widerstand.
  5. Prüfe NOGO mit einer passenden Ausschuss-Lehre und akzeptiere nur ein Ansetzen bis zu zwei Gewindegänge, sonst ist das Gewinde NIO (Nicht in Ordnung).

Lieferumfang

  • 1x Präzisions-Gewinde-Gutlehrring (Tol. 6e) - M 6 x 1.0

Technische Merkmale

  • Abmessung: M 6 x 1.0
  • Lehrenart: außen, GO
  • Gewinderichtung: Rechtsgang
  • Gewindenorm: Metrisches ISO-Gewinde (M)
  • Toleranzklasse: 6e
  • Kalibrierung: Optional; Kalibrierung wird auf einem IAC_Gewindescanner durchgeführt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wofür setzt man einen Lehrring typischerweise ein?
Er dient der schnellen Funktionsprüfung am Außengewinde, damit du die Freigabe im Prüfplan reproduzierbar absichern kannst.
Eignet sich die Lehre für Teile nach Beschichtung oder Nacharbeit?
Bei veränderten Oberflächen gilt das Go/No-Go-Prinzip weiterhin; wichtig sind saubere Gewinde und eine reproduzierbare Prüfroutine.
Was bedeutet das Ergebnis der NOGO-Prüfung in der Praxis?
Die Ausschuss-Lehre darf nur bis zu zwei Gewindegänge ansetzen; greift sie weiter, gilt das Gewinde als Ausschuss und muss gesperrt oder nachgearbeitet werden.
Wie setze ich die Lehre richtig an?
Setze die Lehre gerade an und arbeite mit gleichmäßigem Handdruck, damit du kein falsches Widerstandsgefühl erzeugst.
Welche Aussage liefern GO und NOGO jeweils?
GO bestätigt die Montagefähigkeit, während NOGO eine Übermaß- oder Formabweichung aufdecken soll.
Wie lagere ich die Lehre im Betrieb am besten?
Schütze die Prüfflächen, halte die Lehre trocken und lagere sie in einer passenden Hülle, damit die Standzeit erhalten bleibt.
Welche Rolle spielt 20 Grad bei der Gewindeprüfung?
Üblich ist 20 °C als Referenz, damit sich Temperaturunterschiede nicht als scheinbare Maßabweichung im Prüfergebnis zeigen.
Wo finde ich weiterführende Informationen zu Normen und Lehrenarten?
Im Katalog findest du Übersichten zu Lehrenarten, Normbezug und Anwendungshinweisen. VG 23 Katalog als PDF

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