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Anwendung

VÖLKEL Maschinengewindebohrer DIN 371 Form C 35° SP HSSE 7G - M 3 x 0.5

Für feine und präzise Gewinde in Sacklöchern, auch in anspruchsvollen Materialien, ist der VÖLKEL Maschinengewindebohrer DIN 371 Form C 35° SP HSSE 7G - M 3 x 0.5 dein Werkzeug der Wahl. Dieser Bohrer ist für den Maschineneinsatz optimiert und liefert dir konsistent hochwertige Ergebnisse.

Gefertigt aus HSSE (Hochleistungs-Schnellschnittstahl mit mindestens 5% Cobalt-Anteil), übertrifft dieser Gewindebohrer herkömmlichen HSS-Stahl in puncto Leistungsfähigkeit. Der Cobalt-Zusatz steigert die Hitzebeständigkeit und Verschleißfestigkeit erheblich. Das bedeutet für dich: längere Standzeiten, auch bei hohen Schnittgeschwindigkeiten und in zähen Materialien.

Wofür du ihn einsetzen kannst

  • Breites Anwendungsspektrum: Ideal für den allgemeinen Einsatz in gut zerspanbaren Werkstoffen bis 900 N/mm².
  • Stahl und mehr: Besonders gut geeignet für unlegierte und niedriglegierte Stähle.
  • Langspanende Werkstoffe: Dank seiner speziellen Geometrie ist er auch für Materialien geeignet, die lange Späne bilden.
  • Spezialist für Sacklöcher: Die Form C mit 35° Spiralanschnitt (SP) ist exakt auf die Herausforderungen von Sacklöchern zugeschnitten. Die spiralgeformten Nuten fördern die Späne effizient nach hinten (zum Schaft hin) aus dem Bohrloch heraus. Dies verhindert Spanverstopfungen und sorgt für ein sauberes Gewindebild bis zum Grund.

Dieser Bohrer schneidet ein metrisches ISO-Gewinde M 3 x 0.5 nach DIN 13. Mit einer Gesamtlänge von 56 mm, einer Gewindelänge von 6 mm, einem Schaftdurchmesser von 3.5 mm und einem 2.7 mm Vierkantantrieb ist er kompakt und präzise für feine Gewinde.

Die Toleranz 7G: Eine Erklärung

Die Toleranz 7G ist eine spezielle Toleranzklasse für Innengewinde (Mutterngewinde). Sie ist weniger häufig als die Standardtoleranz 6H, hat aber ihre spezifischen Anwendungsbereiche.

  • Die "7" steht für die Toleranzgüte. Eine höhere Zahl (wie 7) bedeutet ein größeres Toleranzfeld im Vergleich zu einer niedrigeren Zahl (z.B. 6). Das fertige Gewinde hat also einen etwas größeren Spielraum in seinen Abmessungen.
  • Das "G" steht für die Toleranzlage und bedeutet, dass das Toleranzfeld oberhalb der Nulllinie (dem Nennmaß) liegt, jedoch mit einer positiven Grundabmaßung. Im Vergleich zu "H", wo das Toleranzfeld direkt an der Nulllinie beginnt, verschiebt "G" das gesamte Toleranzfeld etwas nach oben, sodass das Gewinde tendenziell etwas größer ist.

Wann wählt man 7G? Eine 7G-Toleranz wird typischerweise für lockere Passungen verwendet. Das kann vorteilhaft sein, wenn:

  • Du Gewinde schneidest, die später beschichtet werden sollen (z.B. verzinkt oder lackiert). Die größere Toleranz bietet Raum für die Beschichtung, ohne dass das Gewinde zu eng wird.
  • Du eine sehr leichte Montage wünschst, auch unter weniger idealen Bedingungen.
  • Es weniger auf eine spielfreie Verbindung ankommt, sondern eher auf einfache Montierbarkeit oder wenn ein gewisses Spiel erwünscht ist.

Die Norm DIN 371: Robuste Gewindebohrer für Maschinen

Die DIN 371 ist eine wichtige deutsche Industrienorm, die die Abmessungen und Anforderungen an Maschinengewindebohrer mit verstärktem Schaft festlegt.

  • Der "verstärkte Schaft" bedeutet, dass der Schaftdurchmesser (D2) bei diesen Gewindebohrern bis zum Vierkant im Wesentlichen dem Nenndurchmesser des Gewindes (D) entspricht oder nur geringfügig kleiner ist.
  • Diese Bauweise verleiht dem Gewindebohrer eine höhere Stabilität und Bruchfestigkeit im Vergleich zu Gewindebohrern mit reduziertem Schaft (z.B. nach DIN 376).

Für dich bedeutet das: mehr Sicherheit bei hohen Schnittkräften und eine bessere Führung des Werkzeugs in der Maschine, besonders wichtig bei kleineren Durchmessern und in zähen Materialien.

Mit diesem VÖLKEL Maschinengewindebohrer erhältst du ein spezialisiertes Werkzeug, das dir auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig und präzise dient.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Was ist der Hauptunterschied zwischen HSS und HSSE?

Der Hauptunterschied liegt im Material. HSSE ist eine Weiterentwicklung von HSS und enthält einen Cobalt-Anteil (meist 5% oder 8%). Dieser Zusatz erhöht die Hitzebeständigkeit, die Verschleißfestigkeit und die Schneidleistung deutlich, was den Bohrer für anspruchsvollere Materialien und höhere Schnittgeschwindigkeiten geeigneter macht.

2. Warum hat dieser Gewindebohrer einen Spiralanschnitt?

Der Spiralanschnitt (SP) mit 35° ist speziell für das Schneiden von Gewinden in Sacklöchern konzipiert. Die Spiralform der Nuten schiebt die Späne beim Schneiden effektiv nach hinten, also aus dem Bohrloch heraus. Dies verhindert, dass sich Späne am Grund des Sacklochs stauen und das Werkzeug blockieren oder beschädigen.

3. Was bedeutet die Toleranzklasse 7G?

Die Toleranzklasse 7G steht für eine lockere Passung des Innengewindes. Im Vergleich zur Standardtoleranz 6H hat ein 7G-Gewinde ein etwas größeres Maß, was die Montage erleichtert. Es ist besonders nützlich, wenn das Gewinde nach dem Schneiden noch beschichtet werden soll, da die Beschichtung den Durchmesser verkleinert und die Toleranz das ausgleicht.

4. Was ist der Unterschied zwischen DIN 371 und DIN 376?

Beide sind Normen für Maschinengewindebohrer. DIN 371 bezeichnet Gewindebohrer mit verstärktem Schaft, deren Schaftdurchmesser dem Nenndurchmesser des Gewindes entspricht. Sie sind robuster und bruchsicherer, besonders bei kleineren Gewinden. DIN 376 dagegen beschreibt Gewindebohrer mit reduziertem Schaft, bei denen der Schaftdurchmesser kleiner ist als der Gewindedurchmesser. Diese Bauweise ist für größere Gewinde ab M10 typisch.

5. Kann ich diesen Maschinengewindebohrer auch manuell verwenden?

Theoretisch ist dies möglich, wird aber nicht empfohlen. Die Geometrie dieses Bohrers, insbesondere die Spiralnuten, ist für den Maschineneinsatz optimiert. Manuell ist die Spanabfuhr weniger effektiv und die Gefahr des Abbrechens des Werkzeugs deutlich höher, da die Kräfte ungleichmäßig wirken. Für manuelle Gewinde empfiehlt sich ein Handgewindebohrer-Satz.

Zusatzinformationen
Gewindeart metrisches ISO-Gewinde DIN 13
Norm DIN 371
Form Form C 35° SP
Material HSS-E
Toleranz 7G
Nennmaß Nennmaß D M 3 x 0.5
Gesamtlänge (L1) 56 mm
Gewindelänge (L2) 6 mm
Schaftdurchmesser (D2) 3.5 mm
Antriebsaufnahme Vierkant 2.7 mm
EAN 4022835327035
Artikelnummer 32703

VÖLKEL Maschinengewindebohrer DIN 371 Form C 35° SP HSSE 7G - M 3 x 0.5

Für feine und präzise Gewinde in Sacklöchern, auch in anspruchsvollen Materialien, ist der VÖLKEL Maschinengewindebohrer DIN 371 Form C 35° SP HSSE 7G - M 3 x 0.5 dein Werkzeug der Wahl. Dieser Bohrer ist für den Maschineneinsatz optimiert und liefert dir konsistent hochwertige Ergebnisse.

Gefertigt aus HSSE (Hochleistungs-Schnellschnittstahl mit mindestens 5% Cobalt-Anteil), übertrifft dieser Gewindebohrer herkömmlichen HSS-Stahl in puncto Leistungsfähigkeit. Der Cobalt-Zusatz steigert die Hitzebeständigkeit und Verschleißfestigkeit erheblich. Das bedeutet für dich: längere Standzeiten, auch bei hohen Schnittgeschwindigkeiten und in zähen Materialien.

Wofür du ihn einsetzen kannst

  • Breites Anwendungsspektrum: Ideal für den allgemeinen Einsatz in gut zerspanbaren Werkstoffen bis 900 N/mm².
  • Stahl und mehr: Besonders gut geeignet für unlegierte und niedriglegierte Stähle.
  • Langspanende Werkstoffe: Dank seiner speziellen Geometrie ist er auch für Materialien geeignet, die lange Späne bilden.
  • Spezialist für Sacklöcher: Die Form C mit 35° Spiralanschnitt (SP) ist exakt auf die Herausforderungen von Sacklöchern zugeschnitten. Die spiralgeformten Nuten fördern die Späne effizient nach hinten (zum Schaft hin) aus dem Bohrloch heraus. Dies verhindert Spanverstopfungen und sorgt für ein sauberes Gewindebild bis zum Grund.

Dieser Bohrer schneidet ein metrisches ISO-Gewinde M 3 x 0.5 nach DIN 13. Mit einer Gesamtlänge von 56 mm, einer Gewindelänge von 6 mm, einem Schaftdurchmesser von 3.5 mm und einem 2.7 mm Vierkantantrieb ist er kompakt und präzise für feine Gewinde.

Die Toleranz 7G: Eine Erklärung

Die Toleranz 7G ist eine spezielle Toleranzklasse für Innengewinde (Mutterngewinde). Sie ist weniger häufig als die Standardtoleranz 6H, hat aber ihre spezifischen Anwendungsbereiche.

  • Die "7" steht für die Toleranzgüte. Eine höhere Zahl (wie 7) bedeutet ein größeres Toleranzfeld im Vergleich zu einer niedrigeren Zahl (z.B. 6). Das fertige Gewinde hat also einen etwas größeren Spielraum in seinen Abmessungen.
  • Das "G" steht für die Toleranzlage und bedeutet, dass das Toleranzfeld oberhalb der Nulllinie (dem Nennmaß) liegt, jedoch mit einer positiven Grundabmaßung. Im Vergleich zu "H", wo das Toleranzfeld direkt an der Nulllinie beginnt, verschiebt "G" das gesamte Toleranzfeld etwas nach oben, sodass das Gewinde tendenziell etwas größer ist.

Wann wählt man 7G? Eine 7G-Toleranz wird typischerweise für lockere Passungen verwendet. Das kann vorteilhaft sein, wenn:

  • Du Gewinde schneidest, die später beschichtet werden sollen (z.B. verzinkt oder lackiert). Die größere Toleranz bietet Raum für die Beschichtung, ohne dass das Gewinde zu eng wird.
  • Du eine sehr leichte Montage wünschst, auch unter weniger idealen Bedingungen.
  • Es weniger auf eine spielfreie Verbindung ankommt, sondern eher auf einfache Montierbarkeit oder wenn ein gewisses Spiel erwünscht ist.

Die Norm DIN 371: Robuste Gewindebohrer für Maschinen

Die DIN 371 ist eine wichtige deutsche Industrienorm, die die Abmessungen und Anforderungen an Maschinengewindebohrer mit verstärktem Schaft festlegt.

  • Der "verstärkte Schaft" bedeutet, dass der Schaftdurchmesser (D2) bei diesen Gewindebohrern bis zum Vierkant im Wesentlichen dem Nenndurchmesser des Gewindes (D) entspricht oder nur geringfügig kleiner ist.
  • Diese Bauweise verleiht dem Gewindebohrer eine höhere Stabilität und Bruchfestigkeit im Vergleich zu Gewindebohrern mit reduziertem Schaft (z.B. nach DIN 376).

Für dich bedeutet das: mehr Sicherheit bei hohen Schnittkräften und eine bessere Führung des Werkzeugs in der Maschine, besonders wichtig bei kleineren Durchmessern und in zähen Materialien.

Mit diesem VÖLKEL Maschinengewindebohrer erhältst du ein spezialisiertes Werkzeug, das dir auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig und präzise dient.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Was ist der Hauptunterschied zwischen HSS und HSSE?

Der Hauptunterschied liegt im Material. HSSE ist eine Weiterentwicklung von HSS und enthält einen Cobalt-Anteil (meist 5% oder 8%). Dieser Zusatz erhöht die Hitzebeständigkeit, die Verschleißfestigkeit und die Schneidleistung deutlich, was den Bohrer für anspruchsvollere Materialien und höhere Schnittgeschwindigkeiten geeigneter macht.

2. Warum hat dieser Gewindebohrer einen Spiralanschnitt?

Der Spiralanschnitt (SP) mit 35° ist speziell für das Schneiden von Gewinden in Sacklöchern konzipiert. Die Spiralform der Nuten schiebt die Späne beim Schneiden effektiv nach hinten, also aus dem Bohrloch heraus. Dies verhindert, dass sich Späne am Grund des Sacklochs stauen und das Werkzeug blockieren oder beschädigen.

3. Was bedeutet die Toleranzklasse 7G?

Die Toleranzklasse 7G steht für eine lockere Passung des Innengewindes. Im Vergleich zur Standardtoleranz 6H hat ein 7G-Gewinde ein etwas größeres Maß, was die Montage erleichtert. Es ist besonders nützlich, wenn das Gewinde nach dem Schneiden noch beschichtet werden soll, da die Beschichtung den Durchmesser verkleinert und die Toleranz das ausgleicht.

4. Was ist der Unterschied zwischen DIN 371 und DIN 376?

Beide sind Normen für Maschinengewindebohrer. DIN 371 bezeichnet Gewindebohrer mit verstärktem Schaft, deren Schaftdurchmesser dem Nenndurchmesser des Gewindes entspricht. Sie sind robuster und bruchsicherer, besonders bei kleineren Gewinden. DIN 376 dagegen beschreibt Gewindebohrer mit reduziertem Schaft, bei denen der Schaftdurchmesser kleiner ist als der Gewindedurchmesser. Diese Bauweise ist für größere Gewinde ab M10 typisch.

5. Kann ich diesen Maschinengewindebohrer auch manuell verwenden?

Theoretisch ist dies möglich, wird aber nicht empfohlen. Die Geometrie dieses Bohrers, insbesondere die Spiralnuten, ist für den Maschineneinsatz optimiert. Manuell ist die Spanabfuhr weniger effektiv und die Gefahr des Abbrechens des Werkzeugs deutlich höher, da die Kräfte ungleichmäßig wirken. Für manuelle Gewinde empfiehlt sich ein Handgewindebohrer-Satz.

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