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Schmiermittel

Schmiermittel zum Gewindeschneiden

Kein anderer Handgriff entscheidet so günstig über die Standzeit eines Gewindewerkzeugs wie das richtige Schmiermittel. Es senkt die Reibung, führt Wärme ab, verhindert Kaltaufschweißungen und macht den Unterschied zwischen einem sauberen und einem gerissenen Gewinde. VÖLKEL führt drei Darreichungsformen: Schneidöl N3S in 250 ml, Schneidpaste V4G in 120 g und Schneidgel V4S in 120 ml.

Öl, Paste oder Gel?

Schneidöl ist die Wahl an der Maschine und bei waagerechten oder durchgehenden Bohrungen, wo es sich verteilt und die Späne mit ausspült. Schneidpaste bleibt dort haften, wo Öl abläuft: über Kopf, an senkrechten Flächen, bei der Montage vor Ort. Schneidgel liegt dazwischen, es haftet wie Paste und lässt sich dosieren wie Öl. Welche Form wann trägt, behandelt der Beitrag Das perfekte Schmiermittel zum Gewindeschneiden.

Was der Werkstoff verlangt

Für unlegierte Stähle genügt eine Bohrölemulsion oder ein Schneidöl, gern mit schmierfähigkeitserhöhenden Zusätzen. Bei legierten und rostfreien Stählen ist ein hochaktiviertes Gewindeschneidöl mit besonderen Additiven angebracht. Für Aluminium, Magnesium und andere NE-Metalle gibt es eigene Schneidöle. Grauguss wird häufig trocken oder mit Druckluft bearbeitet.

Wo es besonders zählt

Bei Muttergewindebohrern, die ohne Unterbrechung durchschneiden, und bei Gewindeformern, die den Werkstoff verdrängen statt zu schneiden, ist die Schmierung kein Zubehör, sondern Voraussetzung. Auch beschichtete Werkzeuge brauchen sie: TiCN etwa ist besonders hart, verträgt aber weniger Hitze und will gleichmäßig gekühlt werden.

Die passenden Werkzeuge stehen bei den Maschinengewindebohrern, Handgewindebohrern und Schneideisen.

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