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Rd (Rundgewinde)

Rundgewindebohrer für robuste Verbindungen

Rundgewinde haben abgerundete Spitzen und Täler statt scharfer Flanken. Das macht sie unempfindlich gegen Schmutz, Sand und Beschädigung und lässt sie auch dann noch fassen, wenn ein Spitzgewinde längst klemmt. Sie sitzen an Feuerwehrkupplungen, Armaturen, Bahn- und Bergbautechnik. VÖLKEL fertigt die Gewindebohrer nach DIN 374 Form C in HSSE, von Rd 8 x 1/10 bis Rd 44 x 1/6.

Die Bezeichnung lesen

Bei Rd 20 x 1/8 ist 20 der Nenndurchmesser in Millimetern, und 1/8 gibt die Steigung als Bruchteil eines Zolls an. Ein Achtelzoll sind 3,175 mm. Das ist historisch gewachsen und wirkt ungewohnt, ändert aber nichts an der Handhabung. Die Reihe verwendet drei Steigungen: 1/10 Zoll bei den kleinen Durchmessern von Rd 8 bis Rd 12, 1/8 Zoll im mittleren Bereich von Rd 14 bis Rd 38 und 1/6 Zoll bei Rd 40 bis Rd 44.

Kernloch

GewindeKernloch
Rd 8 x 1/106,0 mm
Rd 10 x 1/108,0 mm
Rd 12 x 1/1010,0 mm
Rd 20 x 1/817,5 mm
Rd 30 x 1/827,5 mm
Rd 40 x 1/636,6 mm
Rd 44 x 1/640,6 mm

Form C für Sacklöcher

Alle Ausführungen sind Form C mit Rechtsspirale. Der Anschnitt von zwei bis drei Gängen fördert die Späne nach hinten aus der Bohrung, was bei Sacklöchern der entscheidende Punkt ist. HSSE verträgt die zähen Werkstoffe, in denen Rundgewinde meist sitzen.

Andere Gewindesysteme findest du bei den Maschinengewindebohrern, das Prüfen der fertigen Gewinde bei den Gewindelehren.

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