VÖLKEL SCHWARZRING-Maschinengewindebohrer im Härtetest bei der Zylinderblockbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Zylinderblöcken kommt es auf Prozesssicherheit, Gewindequalität und Standzeit an. Genau hier konnte sich der VÖLKEL SCHWARZRING-Maschinengewindebohrer HSS-E, Form C, M8 in einem Praxistest bei einem Automobilhersteller durchsetzen. Eingesetzt wurde das Werkzeug in der Produktionslinie für PKW-Zylinderblöcke aus Grauguss GG25.
Das Ergebnis: Mit einem einzigen VÖLKEL SCHWARZRING-Maschinengewindebohrer wurden über 6.000 Gewinde in gleichbleibend guter Qualität gefertigt. Damit erfüllte der VÖLKEL SCHWARZRING-Maschinengewindebohrer die vom Anwender definierten Voraussetzungen, um für den Fertigungsprozess freigegeben zu werden.
Warum ist GG25 bei Zylinderblöcken relevant?
Grauguss GG25 wird im Maschinen- und Fahrzeugbau häufig dort eingesetzt, wo Bauteile hohe Anforderungen an Formstabilität, Druckfestigkeit und Schwingungsdämpfung erfüllen müssen. Ein typisches Beispiel dafür ist der Zylinderblock im PKW-Motor.
Für die Gewindebearbeitung bedeutet das: Das Werkzeug muss zuverlässig schneiden, die Gewindequalität muss konstant bleiben und der Prozess darf nicht unnötig unterbrochen werden. Gerade bei Zylinderblöcken ist das besonders wichtig, weil die Bearbeitung eines Fertigteils mehrere Stunden dauern kann. In solchen Fertigungsprozessen steckt bereits viel Zeit, Energie und Material im Bauteil, bevor einzelne Gewindeoperationen abgeschlossen sind.
Ein fehlerhaftes Gewinde kann deshalb deutlich mehr verursachen als nur einen Werkzeugwechsel. Im schlechtesten Fall entstehen Nacharbeit, Maschinenstillstand oder Ausschuss an einem bereits weit bearbeiteten Bauteil.
Welcher Gewindebohrer wurde eingesetzt?
Zum Einsatz kam ein VÖLKEL SCHWARZRING-Maschinengewindebohrer HSS-E, Form C, in der Größe M8. Der konkrete Artikel ist die Art.-Nr. 35142.
Die SCHWARZRING-Linie ist für kurzspanende Werkstoffe wie Grauguss, Messing und Bronze ausgelegt. In diesem Fall war vor allem die Kombination aus HSS-E-Schneidstoff, Form C und nitrierter Oberfläche entscheidend.
Die Nitrierung verleiht dem Gewindebohrer eine härtere Oberfläche. Das kann den Verschleiß reduzieren und unterstützt eine längere Standzeit. Gerade in einer vollautomatisierten Fertigung ist das ein wichtiger Punkt, weil Werkzeugwechsel möglichst selten und planbar erfolgen sollen.
Warum passt Form C zu dieser Anwendung?
Bei dem eingesetzten Werkzeug handelt es sich um einen Maschinengewindebohrer Form C. Diese Anschnittform wird häufig bei kurzspanenden Werkstoffen eingesetzt und eignet sich besonders dann, wenn eine stabile Gewindebearbeitung mit zuverlässiger Spanbildung gefragt ist.
Grauguss GG25 bildet in der Regel kurze Späne. Dadurch unterscheidet sich die Bearbeitung deutlich von zähen, langspanenden Stählen. Entscheidend ist hier nicht nur die Spanabfuhr, sondern vor allem eine robuste Schneidgeometrie, die über viele Bearbeitungen hinweg sauber und gleichmäßig arbeitet.
In der Zylinderblockfertigung muss der Gewindebohrer diese Leistung wiederholbar bringen. Es geht nicht um ein einzelnes Gewinde, sondern um eine hohe Anzahl an Gewinden unter Serienbedingungen.
Kurz gesagt: Der eingesetzte SCHWARZRING-Maschinengewindebohrer bringt genau die Eigenschaften mit, die in dieser Anwendung gefragt waren.
Welche Rolle spielte die Bearbeitungssituation?
Der Praxistest fand in einer vollautomatisierten Produktionslinie auf einer Multi-Spindle-Anlage statt. Die Bearbeitung erfolgte horizontal, mit Emulsion als Schmiermittel.
Die Schnittgeschwindigkeit lag bei 8 m/min, die Drehzahl bei 300 RPM. Damit wurde das Werkzeug unter realen Bedingungen eingesetzt, wie sie in der Serienfertigung eines Automobilherstellers vorkommen.
Gerade die automatisierte Bearbeitung stellt hohe Anforderungen an das Werkzeug. Der Prozess ist maschinengesteuert, wiederholgenau und auf Effizienz ausgelegt. Das Werkzeug muss deshalb ohne ständige manuelle Kontrolle zuverlässig funktionieren. Wenn ein Gewindebohrer in einem solchen Ablauf nicht stabil arbeitet, entstehen schnell Stillstandzeiten oder Qualitätsprobleme.
In der Anwendung zeigte sich, dass Werkzeug, Werkstoff, Schnittwerte, Schmierung und Maschine gut aufeinander abgestimmt waren. Diese Kombination war ein wesentlicher Grund für das positive Testergebnis.
Wie wurde das Gewinde gefertigt?
Die M8-Gewinde wurden in einem PKW-Zylinderblock aus Grauguss GG25 gefertigt. Die Bearbeitung erfolgte horizontal auf einer Multi-Spindle-Anlage.
Solche Anlagen werden in der Serienfertigung eingesetzt, wenn mehrere Bearbeitungsschritte effizient und reproduzierbar ausgeführt werden müssen. Für das Gewindeschneiden bedeutet das: Der Gewindebohrer muss präzise arbeiten und darf den automatisierten Ablauf nicht durch vorzeitigen Verschleiß oder instabile Ergebnisse stören.
Bei Zylinderblöcken ist diese Prozesssicherheit besonders wichtig. Die Bauteile sind komplex, die Bearbeitung ist aufwendig und die Anforderungen an Maßhaltigkeit und Funktionssicherheit sind hoch. Ein Gewindewerkzeug muss hier nicht nur schneiden, sondern dauerhaft zuverlässig Teil des Gesamtprozesses sein.
Der Praxistest beim Automobilhersteller zeigt: Der VÖLKEL SCHWARZRING-Maschinengewindebohrer konnte sich in diesem Setup erfolgreich behaupten.
Was war das Ergebnis des Tests?
Das Ergebnis war eindeutig positiv. Mit einem einzigen VÖLKEL SCHWARZRING-Maschinengewindebohrer M8 wurden über 6.000 Gewinde mit gleichbleibend guter Qualität gefertigt.
Damit erfüllte das Werkzeug die vom Anwender definierten Voraussetzungen für die Freigabe im Fertigungsprozess. Besonders wichtig ist dabei nicht nur die reine Anzahl der gefertigten Gewinde. Entscheidend ist, dass die Qualität über den Testzeitraum hinweg stabil blieb.
Für die Praxis bedeutet das: weniger Werkzeugwechsel, weniger Unterbrechungen und mehr Prozesssicherheit. Gerade in der automatisierten Automotive-Fertigung ist diese Kombination entscheidend. Ein Werkzeug muss wirtschaftlich arbeiten und gleichzeitig die geforderte Gewindequalität zuverlässig liefern.
Was zeigt dieser Anwendungsfall aus Sicht von VÖLKEL?
Der Praxisfall zeigt sehr klar: Beim Gewindeschneiden in Grauguss entscheidet nicht nur der Werkstoff über den Erfolg. Entscheidend ist das komplette Setup aus Werkzeug, Geometrie, Oberfläche, Maschine, Schmierung und Schnittwerten.
Der VÖLKEL SCHWARZRING-Maschinengewindebohrer HSS-E, Form C, M8 war in dieser Anwendung die passende Wahl, weil er die Anforderungen des Werkstoffs GG25 und der automatisierten Fertigungssituation erfüllt hat.
Für Anwender bedeutet das: Wer Gewinde in Graugussbauteilen oder vergleichbaren Serienanwendungen fertigt, sollte die Werkzeugauswahl nicht isoliert betrachten. Gerade bei vollautomatisierten Prozessen lohnt es sich, Standzeit, Prozesssicherheit und Gewindequalität gemeinsam zu bewerten.
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