Metrische Maschinengewindebohrer
Das metrische ISO-Regelgewinde ist im europäischen Maschinenbau die Standardverbindung, und diese Kategorie ist entsprechend die größte im Programm: 257 Ausführungen nach DIN 371 und DIN 376 aus HSSE, blank, vaporisiert oder TiN-beschichtet, in Form A, Form B und Form C, von M 1 x 0,25 bis M 52 x 5,0.
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Maschinengewindebohrer DIN 371 Form B HSSE - M 1.1 x 0.25
Maschinengewindebohrer DIN 371 Form B HSSE - M 1.2 x 0.25
Maschinengewindebohrer DIN 371 Form B HSSE - M 1.6 x 0.35
Maschinengewindebohrer DIN 371 Form B HSSE - M 1.7 x 0.35
Maschinengewindebohrer DIN 371 Form B HSSE - M 1.8 x 0.35
Maschinengewindebohrer DIN 371 Form B HSSE - M 2.5 x 0.45
DIN 371 oder DIN 376
Beide Normen beschreiben denselben Werkzeugtyp und unterscheiden sich im Schaft. DIN 371 hat einen verstärkten Schaft, der mindestens so dick ist wie das Gewinde. DIN 376 hat einen reduzierten Schaft, der dünner ist als das Gewinde und deshalb durch das fertige Gewinde hindurchpasst, was bei tiefen Gewinden zählt. Im Programm reicht DIN 371 bis M 10, ab M 12 folgt DIN 376. Die Spannzange richtet sich nach dem Schaft, nicht nach der Gewindegröße.
Form A, Form B oder Form C
Form A hat einen langen Anschnitt von sechs bis acht Gängen und verteilt die Schnittlast auf viele Zähne. Form B hat einen Schälanschnitt von vier bis fünf Gängen und schiebt die Späne nach vorn aus dem Loch, was ein Durchgangsloch voraussetzt. Form C mit 35° Spiralnut fördert die Späne nach hinten zum Werkzeug heraus, im Sackloch der einzige Weg. Wer Form B in ein Sackloch fährt, presst die Späne vor die Schneide und bricht das Werkzeug.
Blank, vaporisiert oder TiN
Blank ist die Grundausführung. Vaporisierte Werkzeuge tragen eine dünne Oxidschicht, die Kaltaufschweißungen hemmt und Schmierstoff hält, was in weichen, zum Schmieren neigenden Stählen hilft. Die TiN-Schicht erreicht rund 2.600 HV und senkt die Reibung an den Flanken. Wo mehr verlangt ist, führt der Weg zu TiCN oder TiAlN; ein Überblick steht im Beitrag Beschichtungen im Überblick.
Vor dem Schneiden
Das Kernloch bestimmt, ob das Gewinde trägt: zu groß, und die Tragtiefe fehlt; zu klein, und das Werkzeug bricht. Die Formel und die Tabelle stehen im Beitrag Kernlochmaß für Gewindebohrer berechnen, die Schmierung bei den Schmiermitteln.
Nach Werkstoff sortiert findest du Maschinengewindebohrer bei den Farbring-Maschinengewindebohrern, Handwerkzeuge bei den metrischen Handgewindebohrern, Zollgewinde unter UNF und in den Maschinengewindebohrern. Geprüft wird mit Lehrdornen.