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Mit dem Mercedes 500 SEC durch die Grüne Hölle: VÖLKEL Racing holt den Klassensieg

Trois heures au Nürburgring. 25,378 kilomètres par tour. Environ 90 virages, 560 mètres de dénivelé et une météo de l’Eifel capable de tout changer en quelques minutes. Ce qui paraît sobre à la fin sur la feuille de résultats a été, pour VÖLKEL Racing, une première étape intense vers un nouveau chapitre.

Les 14 et 15 mai, la deuxième manche du Championnat Allemand Historique d’Endurance s’est déroulée sur la grande scène de l’ADAC RAVENOL 24h Nürburgring. Au milieu du peloton : Jörg Sand et Markus Horn dans la Mercedes-Benz 500 SEC portant le numéro de départ 500.

“Pour moi, c’était ma première course sur la Nordschleife. C’était très excitant et exigeant, mais aussi très amusant. Surtout sous la pluie, où j’ai pu dépasser de nombreux véhicules.”
Jörg Sand
Pilote VÖLKEL Racing

Erste große Bühne: Direkt ins 24h-Wochenende

Der Einstieg hätte kaum größer sein können. Kein kleines Testwochenende, kein ruhiges Herantasten, sondern direkt das Umfeld des ADAC RAVENOL 24h Nürburgring. Mit rund 350.000 Besuchern, einem vollen Fahrerlager und der Aufmerksamkeit rund um Fahrer wie Max Verstappen war dieses Wochenende eines der großen Motorsport-Highlights des Jahres. Für VÖLKEL Racing bedeutete das: große Bühne, enge Zeitpläne und jede Menge Bewegung auf und neben der Strecke.

Vor Ort unterstützten Thomas Peipelmann, Justus Peipelmann, Walter Wunderlich und Robert Thiele das Team. Die Stimmung war eine Mischung aus Vorfreude, Konzentration und Anspannung. Jeder wusste: Die Nordschleife würde schnell zeigen, wo das Auto wirklich steht.

Im Qualifying ging es deshalb nicht darum, alles zu riskieren. Ziel war es, den Mercedes sauber ins Rennen zu bringen und erstes echtes Feedback unter Rennbedingungen zu sammeln. Der 500 SEC absolvierte vier Runden, fuhr eine beste Zeit von 13:08.048 Minuten und startete von Platz 121.

Gleichzeitig zeigte sich ein Leistungsloch bei rund 4.500 U/min. Gerade beim Herausbeschleunigen kostete das Zeit. Trotzdem war klar: Das Auto läuft. Das Rennen kann kommen.


Rennstart: Regen, Verkehr und erste Antworten

Am Freitag wurde aus Vorbereitung endgültig Rennen. Drei Stunden Nürburgring lagen vor Jörg Sand und Markus Horn. Drei Stunden Verkehr, Wetter, Strategie und volle Konzentration.

Nach etwa einer Stunde veränderte Regen die Bedingungen deutlich. Jörg Sand kam an die Box, der Mercedes wurde auf Regenreifen umgestellt und genau diese Phase brachte neue Spannung ins Rennen. Auf nasser Strecke zeigte der SEC plötzlich, was in ihm steckt. Das Vertrauen wuchs, die Runden wurden sicherer und Jörg konnte mehrere Fahrzeuge überholen.

Auch Safety-Car-Phasen nach Unfällen anderer Teams unterbrachen den Rhythmus. Für VÖLKEL Racing waren diese Runden trotzdem wertvoll. Der 500 SEC sammelte nicht nur Kilometer, sondern echtes Rennfeedback: Wie reagiert das Auto im Regen? Wo kostet das Leistungsloch besonders viel Zeit? Wie verhält sich der Mercedes im dichten Verkehr?


Tempo, Erfahrung und der Rückschlag kurz vor Schluss

Mit Markus Horn saß ein Fahrer im Team, der die Nordschleife seit vielen Jahren kennt. Die Langstrecke fasziniert ihn seit Mitte der Neunzigerjahre. In der VLN absolvierte er dutzende Langstreckenpokal-Rennen und zehn 24h-Rennen erfolgreich. Dazu kamen mehrere Klassensiege und eine Top-30-Platzierung mit seinem Sohn auf einem Porsche 991 als reines Privatteam.

Diese Erfahrung half besonders, weil der Mercedes im Rennen sichtbar dazulernte. Trotz des Leistungslochs wurde der SEC schneller. Die beste Runde lag bei 12:16 Minuten und damit deutlich unter der Qualifying-Zeit. Für das Team war das ein wichtiges Signal: Das Auto kann mehr, die Fahrer finden Vertrauen und das Zusammenspiel wird besser.

Zwischenzeitlich lag VÖLKEL Racing im Bereich der mittleren 80er-Platzierungen. Hätten die letzten zwei Runden noch gefahren werden können, wäre laut Teameinschätzung sogar ein Ergebnis um Platz 84 möglich gewesen.

Doch ausgerechnet in der Schlussphase machte ein technisches Problem das Weiterfahren unmöglich. Vermutet wird ein Problem im Bereich des Steuertriebs. Der Motor bekam keine Leistung mehr und ging schließlich aus. Damit war das Rennen früher beendet als geplant.


Klassensieg und klare Aufgaben

Trotz des technischen Problems wurde VÖLKEL Racing gewertet. Am Ende standen 11 gefahrene Runden, Platz 109 im Gesamtklassement und der Klassensieg in Klasse 32.

Die wichtigsten Rennfakten:

  • Fahrzeug: Mercedes-Benz 500 SEC
  • Startnummer: 500
  • Fahrer: Jörg Sand und Markus Horn
  • Klasse: Klasse 32, FIA Gruppe A1
  • Startplatz: 121
  • Renndistanz: 3 Stunden
  • Ergebnis: Platz 109 gesamt, Platz 1 in der Klasse
  • Schnellste Runde: 12:16 Minuten
  • Gefahrene Runden: 11


Fazit: Die Grüne Hölle war erst der Anfang

Der erste große DHLM-Einsatz von VÖLKEL Racing war kein perfektes Rennen. Aber vielleicht war genau das wichtig. Denn ein neues Auto wird nicht am Schreibtisch schnell. Es wird auf der Strecke entwickelt: unter Druck, im Regen, im Verkehr und mit Problemen, die erst dann auftauchen, wenn es wirklich zählt.

Der Mercedes-Benz 500 SEC hat gezeigt, dass die Basis stimmt. Er hat Tempo gezeigt, im Regen überzeugt, einen Klassensieg geholt und dem Team wertvolle Erkenntnisse geliefert. Jetzt beginnt die nächste Phase: Die Fehler werden behoben, das Leistungsloch wird angegangen und der Mercedes wird weiterentwickelt.

Die Grüne Hölle hat das erste Kapitel geschrieben. VÖLKEL Racing arbeitet bereits am nächsten.

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